Lehr- und Lernseminar

UND WARUM?

Es waren immer die Frauen, und vor allem die jungen, die die fanatischsten Anhänger der Partei waren, die Parolenschluckerinnen, die eifrigsten Amateurspione und Denunziantinnen.

Winston Smith, Mitarbeiter im "Ministerium für Wahrheit" in "1984" von George Orwell

 

Die "Große Mutter" - Hilfe, ich bin sooo frei!

Frauen. Männer. Kinder. Glück.

Zertifiziertes Lehr- und Lernseminar vom 21. – 23. August 2026

 

Es gibt ein gesellschaftlich propagiertes Narrativ um Frauen, das sie automatisch in die Sektion "Unterdrückte" einordnet - und somit offen oder unausgesprochen Männer in die Kategorie "Unterdrücker". Ob diese Behauptung stimmt oder nicht, ist die eine Frage, doch welche Auswirkungen sie hat - psychisch und gesellschaftlich - ist eine andere. Wir beobachten es im Alltag und sehen die Folgen selbstverständlich auch beim Familienstellen, vorrangig bei Themen um Partnerschaft, Ehe, Kinder, wie auch Berufsleben und der Deutungshoheit in Institutionen und globalen Medien.

 

Wir Ladies geben es vielleicht nicht so gerne zu, doch gesamtgesellschaftlich leben wir in einer Frauengesetzgebung, die mittels Quoten versucht, eine Sichtweise zu etablieren, die laut Eigenaussage "gerecht" ist. Aber ist sie das? Und falls ja, rechtfertigt sie sich durch entsprechende Ergebnisse wie glückliche Frauen und Männer? Oder glückliche Kinder, die willkommen sind und noch Geschwister haben können? Die Statistiken sprechen einen andere Sprache. 

 

Warum sehen sich immer mehr Frauen, vor allem Gen Z, mit Ängsten und Orientierungslosigkeit konfrontiert? Und das, angesichts einer größer werdenden Anzahl an Möglichkeiten, von der sogenannten Tradwife, die sich gerne der Familie widmet, zur völlig autonomen, ungebundenen Berufstätigen, von verheirateter Mutter und erfolgreicher Unternehmerin oder Politikerin zu alleinerziehender Mutter und - freiwillig und unfreiwillig - partnerloser oder kinderloser "cat lady"? Und warum flüchten so viele Frauen sich in Ideologien? Fehlt da etwas?

Die "Große Mutter" sagt: Ich bin sooo frei - aber... da war doch noch was?

 

Ob eine Gesellschaft Kinder hervorbringen möchte und kann, das ist zweifellos eine der fundamentalsten Lebensfragen für Einzelne, Gruppen und eine ganze Zivilisation. Sie kann nur von den Entscheidern selbst beantwortet werden, am besten auf der Grundlage eines lebensfreundlichen Wertesystems. Wie findet man das heute? Wie kann man Glück erzeugen als Mann und Frau heute? Und die lange strapazierte und berechtigte Frage: Wie finden Frauen ihre Identität als Frau oder besser: Wie stellt sich Identität her?

 

Therapeuten, Berater und Pädagogen sollten diese Entwicklung tabufrei beobachten und sie notfalls auch hinterfragen, um Ungleichgewichte aus Social Engineering, also den beabsichtigten Versuchen, gesellschaftliche Einstellungen, Normen und Verhaltensweisen zu formen via Kampagnen, Medienbildern, Werbung und öffentlicher Kommunikation bestimmter Auffassungen, identifizieren zu können. Das erfordert große Ehrlichkeit.

 

In dieser Fortbildung wollen wir die systemischen, neuro-physiologischen und weiteren Ebenen dieses Themenkomplexes beleuchten mit der Betonung auf Frauen und Männer. Wir wollen untersuchen, was ideologiefreie Grundprinzipien einer humanistischen Psychologie dazu aussagen, von denen therapeutische Interventionen geleitet sein sollten, sowohl beim Familienstellen als auch in der Einzelarbeit mit Hilfesuchenden.

 

Anerkennung

als Fortbildung/Supervision,

als Lehr- und Lernseminar der Fortbildung "In der Seele bin ich viele Generationen - Familienstellen und Trauma-Skills-Training in der systemischen Mehrgenerationen-Psychotherapie",

falls gewünscht auch als Einstieg in die Gesamtfortbildung; es wird bei Fortführung als erstes Seminar angerechnet.

 

Zielgruppe

Menschen, die professionell mit Menschen arbeiten;
im sozialen, psychotherapeutischen, pädagogischen oder Gesundheitsbereich Tätige;
Berater, Therapeuten;
für betroffene Frauen, Männer und ebenfalls für alle ernsthaft Interessierten.

 

Kosten

Einzelteilnahme an Fortbildung/Lehr- und Lernseminar 270,- Euro,

240,– Euro im Gesamtfortbildungsvertrag,
Einzelteilnahme als Vertiefer 240,- Euro,

210,– Euro im Vertiefer-Vertrag.


Eine eigene Aufstellung während des Seminars kostet 160,– Euro (zusätzlich) – bitte rechtzeitig dafür anmelden.

 

Datum

21. – 23. August 2026
Freitag 14.00 bis Sonntag ca. 18/19.00 Uhr

 

Zeiten

Freitag 14-19 Uhr Fortbildungsgruppe,

Samstag 9-18.00 Uhr Seminar mit Klienten beim Familienstellen inklusive einer Extrastunde nur in der Fortbildung,
Sonntag 9-18/19.00 Uhr Seminar mit Klienten beim Familienstellen inklusive einer Extrastunde nur in der Fortbildung.
Die Endzeiten sind immer Circa-Zeiten.

 

Ort

Darmstadt

zur Anmeldung

 

Bildnachweis: © ID 276673162 altitudevs | dreamstime.com

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